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Amateur-Fußball ohne Zuschauer inakzeptabel
Mannschafts-Training wohl erst ab April - Selbst ein Saisonabbruch ist denkbar


Foto: Charly BECHERER.
Momentan, - und wohl bis auf weiteres - gibt es für die Torhüter des FSV Landau (hier Lorenz Becherer) nichts zu halten!

Wer in der Lage ist, die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie richtig einzuschätzen, der kann sich wohl kaum vorstellen, dass, wie von den Funktionären des Fußball-Bezirks Niederbayern geplant, der FSV Landau am 27. Februar sein erstes von insgesamt vier Ligapokal-Matches bestreitet, wozu er den ASCK Simbach zu Gast hätte. Die logische Folge wäre nämlich, dass die Bergstädter etwa Mitte Februar mit der Vorbereitung beginnen müssten, um zum einen nach viermonatiger Winterpause wieder halbwegs „in die Spur zu finden“ und zum anderen, um durch ein gewisses Maß an körperlicher Fitness das Verletzungs-Risiko zu minimieren. Egal ob es sich nun um Liga-Pokal-Matches gegen Simbach, Eggenfelden und Pfarrkirchen, oder Testspiele gegen andere Gegner handelt, diese Vorlaufzeit wäre erforderlich, wenn wie ebenfalls geplant, am 27. März die Punkterunde in der Bezirksliga fortgesetzt werden sollte.
Derzeit handelt es sich hierbei allerdings eindeutig um unrealistische „Zukunftsmusik“, noch dazu, wenn die Spiele erneut ohne Zuschauer stattfinden müssten! Doch bei aller Sorge um die Einhaltung des Spielplans und die möglichen Einnahmeverluste, muss man sich fragen, wie sich die Aktiven fühlen, die bereits 2020 monatelang nur auf „Abruf“ trainierten, und denen bis dato ohnehin bereits ein komplettes Jahr ihrer fußballerischen Entwicklung abhanden kam! Da würde es nicht verwunden, wenn ältere Spieler bei einer weiteren Zwangspause, den Entschluss fassen würden, ihre Fußballschuhe vorzeitig „an den Nagel zu hängen!“ Welches Szenario sich aufgrund der aktuellen Situation für die kommenden Monate, und damit für den Rest der Saison ergeben könnte, dazu befragte FSV-Pressewart Franz Holzmeier seinen Vereins-Kollegen Andreas Kohlmayer, der seit Jahren den gesamten Spielbetrieb der Bergstädter koordiniert, und darüber hinaus auch als Vereins-Kassier fungiert.

1. Wie realistisch, stehen aktuell aus deiner Sicht die Chancen, dass der eingangs beschriebene Spielplan bei den Senioren-Teams tatsächlich termingerecht zur Durchführung kommt?
Der eingangs beschriebene Spielplan ist aus heutiger Sicht nicht durchführbar. Meiner Meinung nach kann frühestens Mitte April mit dem kontaktlosen Training begonnen werden.
Fußballspiele werden erst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 25 zulässig sein.

2. Angenommen, es käme tatsächlich zum Abbruch der Saison, welche Folgen hätte dies für die Vereine und im speziellen für die Teams des FSV? 
Bei einem Saisonabbruch erfolgt die Feststellung der amtlichen Tabelle anhand der Quotientenregelung. Der Quotient errechnet sich dabei aus der Anzahl der Punkte geteilt durch die Anzahl der absolvierten und der von einem Sportgericht gewerteten Spiele, § 93 Spielordnung. Das Bezirksliga-Team würde somit die Saison mit Platz sechs und die A-Klassen-Mannschaft mit dem dritten Rang abschließen.

3. Hat man beim FSV Landau überhaupt „Bock darauf“, erneut Spiele ohne Zuschauer auszutragen, wenn bereits im Vorhinein klar ist, dass damit, wie schon bei den im zurückliegenden Jahr ohne Zuschauer durchgeführten Partien wieder nur ein Loch in der Vereinskasse entsteht, das die Mitglieder und Sponsoren erst kürzlich nach einem Spenden-Aufruf des Vereins „gestopft“ haben? 
Spiele ohne Zuschauer sind nicht akzeptabel, denn die Einnahmen aus dem Spieltag incl. Sponsoring machen bei uns ca. 2/3 der Gesamteinnahmen aus. Am Erlebnis Spieltag mit möglichst vielen konsumierenden Fans hängt die Existenz des Vereins. Ohne Spiele vor Publikum bricht uns unsere Geschäftsgrundlage weg.

4. Von Seiten der Staatsregierung war vor Jahresfrist mehrfach von finanzieller Unterstützung für gewisse Geschäfts-Zweige die Rede, die sich jedoch trotz gründlicher Recherche deines Vorstands-Kollegen und Steuerfachmann Wolfgang Müller am Ende für Amateur-Fußball-Vereine als reine „Luftblase“ entpuppte! Wer steht denn den Vereinen, deren ehrenamtliche Arbeit laut Aussagen unserer Volksvertreter für das reibungslose funktionieren unserer Gesellschaft angeblich so wichtig ist, tatsächlich zur Seite?
Außer einer erhöhten Vereinspauschale-Sportförderung seitens des Freistaats Bayern haben wir keinerlei Hilfen erhalten.

Der FSV Landau trauert um Mitglied Otto RIEDL Sen.!

Am 4. Januar, und damit wenige Tage vor seinem 87. Geburtstag (10.01.1934), musste der Verein zur Kenntnis nehmen, dass mit Otto Riedl Sen. sein ältestes Mitglied für immer von uns ging, worüber wir hiermit den Angehörigen gegenüber unser Mitgefühl zum Ausdruck bringen wollen!
Der Verstorbene war nicht nur seit 1948, und somit seit 72 Jahren Mitglied, sondern als Landauer Geschäftsmann ein großer Gönner unseres Vereins! In amüsanten Gesprächen erwies er sich dabei stets als angenehmer Zeitgenosse und absoluter Kenner des Geschehens um das „runde Leder!“ Seine Fußball-Leidenschaft vererbte er erfreulicherweise sowohl auf seine Söhne 
Otto und Klaus, wie auch auf seinen Enkelsohn Simon! Im Verlauf seiner langjährigen Mitgliedschaft durfte ihm der Verein die Ehrennadeln in Silber und Gold, sowie die Treue-Urkunde für 60-jährige Mitgliedschaft verleihen! 2003 zeichnete ihn darüber hinaus der Bayerische Fußball-Verband mit der Ehren-Nadel in „Gold“ aus - siehe Foto!

Liebe Vereinsmitglieder und Fußballfreunde des FSV Landau!

Nachdem die örtlichen Zeitungen - angeblich aus Platzgründen - zuletzt immer weniger Interesse an der Veröffentlichung von Artikeln und Fotos über unser Vereinsgeschehen zeigten, empfehlen wir, verstärkt diese Homepage zu besuchen, wo wir, - Administrator Eugen Keksel und Verfasser Franz Holzmeier - euch über alle FSV-Ereignisse möglichst aktuell informieren werden!
Dies gilt ab sofort auch für Schilderungen über Engagement und Vereinstreue von verstorbenen Mitgliedern!

„Wir sind positivst überrascht und sagen DANKE!“

 Als im November vergangenen Jahres feststand, dass der Fußballsport-Verein, - wie nahezu alle Clubs und Organisationen - aufgrund der Corona-Pandemie auch noch seine für Dezember geplante traditionelle Christbaum-Versteigerung absagen musste, schien zunächst eine weitere wichtige Einnahme-Quelle „versiegt“ zu sein. Doch außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen, weshalb sich die Vereins-Führung zum Teil per Brief, sowie durch ein Zeitungs-Inserat zu einem Spenden-Aufruf an seine Mitglieder und Sponsoren entschloss.
Vorweg sei erwähnt, dass die exakte Summe der bis zum 31. Dezember eingegangenen Spenden den Mitgliedern im Rahmen der nächsten Generalversammlung bekannt gegeben wird, über deren Termin die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert wird. FSV-Pressewart Franz Holzmeier befragte dazu den 1. Vorsitzenden des Vereins Herbert Stadler.

01: Der Hintergrund dieser Aktion ist zwar bekannt, aber mit welcher Erwartungshaltung hat die Vereins-Führung diesen Spenden-Aufruf ursprünglich gestartet?

H.S.: Letztendlich blieb uns gar nichts anderes übrig, denn schließlich stellt der alljährliche Ertrag aus der Christbaum-Versteigerung einen entscheidenden Prozentsatz unserer Einnahmen
dar, also überlegten wir, was wir dagegen unternehmen könnten. Nur zu Jammern und auf die bis dato ausbleibende staatliche Hilfe zu hoffen, war schließlich für uns keine Lösung!
Außerdem wäre aufgrund des Lockdown eine Durchführung der Versteigerung im Freien - etwa im Stadion - nicht mehr erlaubt, und sicher auch nicht von Erfolg gekrönt gewesen!
Wir waren uns innerhalb der Vorstandschaft zwar sicher, dass die Mitglieder Verständnis für unsere „Bettel-Aktion“ aufbringen, und ihren Verein nicht hängen lassen würden, aber mit
diesem tollen Ergebnis haben wir nie und nimmer gerechnet, weshalb ich an die Spender, unabhängig von der Höhe ihres geleisteten Obolus, im Namen meiner Funktionärs-Kollegen
ein ganz großes Dankeschön richten möchte.

02: Wie inzwischen bekannt ist, haben sich wie erwartet, nicht nur die aktuellen Aktiven, sondern selbst ehemalige Spieler, die seit Jahren nicht mehr Mitglied im Verein sind, daran beteiligt,
und in einem besonderen Fall machte die Spenden-Box mit einem tollen Gesamt-Ergebnis sogar innerhalb der Familie die Runde. Wie erklärst du dir diesen tollen Zuspruch der Mitglieder und Sponsoren?

H.S.: Ich vermute, es gibt dafür zwei Gründe, denn zum einen hat ja die Öffentlichkeit durch den Ausfall zahlreicher Veranstaltungen und Spiele mitbekommen, dass den Verein daran keine
Schuld trifft, und zum anderen werte ich diese Spenden-Freudigkeit als Anerkennung für unsere bisherige, aber auch als Vertrauens-Vorschuss in unsere zukünftige Vereins-Arbeit!

03: Damit sind sicher noch nicht alle im Corona-Jahr 2020 entstandenen Einnahmens-Verluste ausgeglichen, aber zumindest doch entscheidend abgemildert. Was hat sich der FSV für das Jahr 2021, rein veranstaltungsmäßig vorgenommen, um sich für das demonstrativ große Vertrauen seinen Mitgliedern gegenüber „erkenntlich zu zeigen?“

H.S.: Abgesehen von den Spenden-Quittungen können und werden wir zwar keine Geschenke verteilen, aber ich kann den Mitgliedern versprechen, dass wir, sobald uns dies von den
Behörden erlaubt wird, als Zugabe zum sportlichen Geschehen, bezüglich Vereinsleben unsere Veranstaltungs-Aktivitäten wieder „voll auf Kurs bringen werden!“

Der FSV Landau wünscht allen seinen aktiven, wie passiven Mitgliedern, den Sponsoren und Fußballfreunden der Bergstädter ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen

"guten Rutsch" ins Jahr 2021,

verbunden mit einem großen DANKESCHÖN bezüglich der

überwältigenden Reaktion auf unseren Spendenaufruf hin!

Copyright 2021  FSV Landau