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Der FSV Landau stellt sich neu auf

Hierzu ein Interview mit dem demnächst scheidenden Sportchef Waldemar Betke


Waldemar Betke, - hier bei seiner Ehrung 2015 - will nach vielen Jahren, in denen stets Fußball, Studium und Beruf die „Hauptrollen“ spielten, zukünftig seiner Familie mehr Zeit widmen! 

Wenn sich einer mit dem inzwischen über 22-jährigen Weg des FSV Landau identifizieren kann, dann ist es Waldemar Betke, der sich 1997 vom FC Zeholfing kommend, als damals
14-jähriger Juniorenspieler den Bergstädtern anschloss, 2002 sein erstes von insgesamt 232 Spielen bei den Senioren bestritt, 2011 zum dritten Vorsitzenden und Sportchef gewählt wurde, und diese Aufgabe demnächst nach zehnjähriger Amtszeit abgeben wird! Dabei hinterlässt er, trotz der drei zu Saisonende anstehenden Abgänge Tobias Piller, Matthias Reichl und Lorenz Becherer, keineswegs einen „Scherbenhaufen“, sondern einen Verein, der während seiner Zeit als Aktiver zunächst einige Höhen erlebte, und Tiefen zu meistern hatte, ehe er sich unter seiner Regie als Sportchef aus der Kreisklasse absetzte, um 2019 zusammen mit einem gut funktionierenden Trainer-Duo und einem über die Jahre harmonisch gewachsenen Spielerkader am Ende der dritten Kreisliga-Saison den Aufstieg in die Bezirksliga zu schaffen!
Über die Vergangenheit, aber insbesondere über die Zukunft des Vereins sprach FSV-Pressewart Franz Holzmeier mit ihm!
1. Wenn in einem Verein der Sportchef und wie im Falle des FSV, gleichzeitig das Trainer-Duo ihren Rücktritt erklären, wird oftmals als Ursache eine gewisse Disharmonie untereinander vermutet! Dass dies beim FSV nicht so war und ist, wissen die Leser, die über die Beweggründe des Trainer-Duos Jan Bermann und Matthias Reichl nach fünfjährigem erfolgreichen Wirkens ausführlich informiert wurden, aber was bewog dich zu deiner Entscheidung?
Waldemar Betke: Es war insgesamt eine wunderschöne Zeit und die letzten Jahre sportlich gesehen einfach überragend. Aber nach so vielen Jahren kann es nicht schaden die Geschicke in neue Hände zu übergeben um gemeinsam mit neuem Trainer sich den bevorstehenden Herausforderungen zu stellen. Außerdem möchte ich mehr Zeit mit der Familie verbringen und der Job hält mich auch ganz schön auf Trab. Denn wenn man die Tätigkeit des sportlichen Leiters vernünftig ausüben möchte, kostet es sehr viel Zeit und Energie.
2. Wenn man deine Aktivitäten, bezüglich Nachfolgersuche seit geraumer Zeit beobachtet, dann spürt man, dass du großes Interesse daran hast, um „geordnete Verhältnisse“ zu hinterlassen! Was kannst du den Vereins-Mitgliedern und Fußballfreunden dazu sagen?
Waldemar Betke: Es war für uns äußerst wichtig die Verantwortung in richtige Hände zu übergeben und da anzuknüpfen, woran wir die letzten Jahre hingearbeitet haben. Daher ist man sehr froh und ein Stück weit stolz diese Lösung zu präsentieren.
3. Jan Bermann, der als Spielertrainer maßgeblichen Anteil am fußballerischen Aufwind hatte, hat sich zwar bereits im Herbst 2020 vom Spielfeld auf die Trainerbank zurückgezogen, wird aber zum Glück dem FSV, wie vom Verein gewünscht, nun in anderer Rolle erhalten bleiben. Allerdings verlassen zum Saisonende mit Tobias Piller (30) und Matthias Reichl (31) zwei Offensivspieler, und mit Torhüter Lorenz Becherer (19) drei absolute Stammspieler den FSV! Wie will man diese Qualität ersetzen?
Waldemar Betke: Natürlich sind es drei Leistungsträger aber mit Simon und Jan haben zwei absolute Fachmänner in Zukunft das Sagen und mit Jochen Freidhofer wurde ein Mann verpflichtet, der fast jeden Spieler in Niederbayern kennt. Daher bin ich mir ziemlich sicher, dass wir auch in der neuen Saison eine starke Bezirksligamannschaft stellen können. 
4. Der Pessimist sieht problematische Zeiten auf den FSV zukommen, während der Optimist von einer sportlichen Stabilität des Vereins in der Bezirksliga ausgeht!
Wie sieht aktuell deine Einschätzung dazu aus?
Waldemar Betke: Absolut optimistisch. Wie gesagt, sind die richtigen Leute am Start und werden daher nichts unversucht lassen um mit einer starken Truppe in die neue Saison zu gehen. Das Ziel sollte sein, mit der 1. Mannschaft sich in der Bezirksliga zu etablieren und mit der 2. Mannschaft weiter in Richtung Kreisklasse zu schielen.
5. Die Chancen auf eine Saison-Fortsetzung werden aktuell noch sehr unterschiedlich bewertet, denn realistisch betrachtet, müsste spätestens Ende März die Vorbereitung beginnen, wenn man anschließend zumindest noch die acht restlichen Spieltage in der Bezirksliga noch absolvieren will! Wie schätzt du die Lage ein?
Waldemar Betke: Kann mir zwar nicht vorstellen, dass diese Saison noch zu Ende gespielt wird, aber ausschließen würde ich es trotzdem nicht.

Ein echter Kapitän wie er ihn stets verkörperte, führt selbst bei der „Raupe“, wie hier 2009 nach dem 4:1-Erfolg über den SV Mengkofen im entscheidenden Spiel um den Aufstieg in die Kreisliga, sein Team als Erster an!

Waldemar Betke im Portrait:
- Jahrgang 1983
- Vereins-Mitglied seit 1997
- 1997 bis 2002 Juniorenspieler
- 2002 bis 2011 Seniorenspieler
- 2008 „Fußballer des Jahres“
- 2009 Aufstieg in die Kreisliga
- 232 Spiele - 57 Tore
- Mannschafts-Kapitän
- Seit 2011 3. Vorsitzender & Sportchef

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