FSV-Mitglieder haben gewählt, — Verein befindet sich sportlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich „auf Kurs“ — Erweiterung und Modernisierung der Flutlicht-Anlage, sowie der Lautsprecher-Anlage geplant — „Silber“ für Hannes Obermeier.
Ob der Verein eventuell wieder zum System mit einem 1. Vorsitzenden und zwei Stellvertretern zurückkehren würde, diese Frage wurde spätestens mit dem vorgelegten Wahl-Vorschlag beantwortet, auf dem erneut sieben Namen von Kandidaten für die sieben verschiedenen Ressort standen, über deren Wahl, bzw. Wiederwahl, die 52 Mitglieder die der Einladung gefolgt waren, – darunter die beiden Ehren-Vorstände Karl-Heinz Kümpfbeck und Fritz Johann – bei der Jahreshauptversammlung im FSV- Vereinsheim abzustimmen hatten!
Nachdem es aufgrund der Ereignisdichte im Sommer 2025 nicht gelang einen geeigneten Termin zu finden, hatte sich der Zeitraum der Wahl-Periode zwar auf 20 Monate ausgedehnt, allerdings ohne dass dies negative Auswirkungen auf die Entwicklungen des Vereins gehabt hätte, wie zu spüren war.
Somit war es nicht überraschend, dass der siebenköpfigen Vorstandschaft – nicht zuletzt aufgrund der Empfehlung der beiden Kassenprüfer, Reiner Adler und Jochen Paul – ohne Gegenstimme, erneut das Vertrauen ausgesprochen wurde.
„Es gibt keinen Anlass mit der Situation, in der sich der Verein befindet, unzufrieden zu sein, aber auch keinen Grund, um in den erforderlichen Bemühungen nachzulassen, um sportlich wie wirtschaftlich weiterhin auf Kurs zu bleiben“, so unisono die Empfehlung von Finanz-Vorstand Wolfgang Müller und Kassenprüfer Reiner Adler!
„Vor allem dann nicht, wenn man auf die Tabelle der Kreisliga Isar/Rott blickt, wo sich die „Erste“ nach dem Abstieg aus der Bezirksliga im Sommer 2025, nur zehn Monate später als Spitzenreiter bereits wieder auf dem „Rückweg“ dorthin zu befinden scheint, wenngleich man bis Saisonende noch neun Spiele zu überstehen hat“, worauf Johannes Ächter in seinen Ausführungen hinwies!
Gemäß der Agenda wurde zunächst in einer Gedenkminute der seit Juli 2024 verstorbenen Mitglieder – Walter Bauer, Wilhelm Marchl, Peter Schimpfhauser, Lothar Kühbeck, Willi Leitl und Josef Dankes- reiter – gedacht, die Zeit ihres Lebens dem Landauer Fußball-Verein treu und eng verbunden waren, wie Melanie Fröschl anmerkte!
Anschließend lieferten die Ressort-Verantwortlichen, Johannes Ächter, Melanie Fröschl, Heiner Hofner Wolfgang Müller und Reiner Adler – teils in Vertretung ihrer Kollegen – ihre Berichte ab, um den Mitgliedern ein möglichst umfangreiches und „aktuelles Bild“ über ihren Verein zu vermitteln, was ihnen mit fundierten Zahlen und Fakten bestens gelang!
Während Ächter großen erntete Beifall für seine Anmerkung: „Ja es ist richtig, wir wollen wieder in die Bezirksliga“, erntete, beendete Müller seinen Kassenbericht mit den Worten: „Wir können ruhig schlafen!“
Bürgermeister Matthias Kohlmayer der bereits bei seinen Grußworten zum Ausdruck brachte, welch unermüdlichen Teamgeist er beim FSV immer wieder verspüre, wurde gegen Ende der Berichter-stattungen um die Übernahme der Wahlleitung gebeten, die wie die Entlastung der Vorstandschaft, ohne jegliche personelle Veränderung gegenüber der zurückliegenden Wahl-Periode folgendes Ergebnis ergab:
Wolfgang Müller (Finanz-Vorstand und Steuerberater), Andreas Kohlmayer (Platz- und Haupt-Kassier), Melanie Fröschl (Schrift- und Protokollführung, sowie Ehrenamts-Beauftragte), Heiner Hofner (Leiter der Junioren-Abteilung), Johannes Ächter (Veranstaltungs-Vorstand), Simon Weinzierl (Organisations-Vorstand), sowie Thomas Deingruber (Gebäude-Erhaltung).
Als Kassenprüfer ebenfalls wiedergewählt wurden Reiner Adler und Jochen Paul.
Ob sich Änderungen im aktuell mit elf ernannten Personen besetzten Vereins-Ausschuss ergeben, wird in einer der ersten Sitzungen festgelegt.
Aktuell gehören dem Unterstützer-Gremium Robin Brem, Denise Deingruber, Erich Hofbauer, Vanessa Heißenhuber, Korbinian Liebmann, Hannes Obermeier, Tobias Piller, Thomas Röckl, Michael Wein- mann, sowie die Sportlichen Leiter Simon Schott (Erste) und Stefan Schrettenbrunner (Zweite) an.
Nachträglich wurde Hannes Obermeier mit der Vereins-Nadel in „Silber“ für sein 250. Spiel bei den Senioren ausgezeichnet, das er bereits im April 2025 absolvierte, und wozu Melanie Fröschl in ihrer Funktion als Ehrenamts-Beauftragte, neben Urkunde und Abzeichen eine Laudatio für den Ex-Kapitän vorbereitet hatte!
Während sich Johannes Ächter abschließend bei allen Mitgliedern bedankte, die den Verein aufrecht erhalten, informierte Andreas Kohlmayer darüber, dass die 1997 westlich der Tribüne von den „Alten Herren“ in Eigenregie errichtete Flutlicht-Anlage, deren Bau damals aufgrund der oberirdischen Strom-Trasse nur einseitig möglich war, nun endlich, – so der Plan der Funktionäre – im kommenden Jahr erweitert und zugleich modernisiert werden kann, nachdem inzwischen der mittig stehende Mast und die Leitungen entfernt sind.
„Geplant ist, an den Ecken neue Masten zu errichten, und so für bessere Lichtverhältnisse zu sorgen, und zudem eine Umstellung auf leistungsstarke und energiesparende LED-Strahler vorzunehmen, um dort im Frühjahr und Herbst, unabhängig von der Anstoßzeit, Spiele austragen zu können“, so Andreas Kohlmayer!
Als Grundstock will man dafür die für Junioren-Nationalspielerin Marie Gmeineder vom DFB erhaltene vierstellige Zuwendung verwenden, die mit der Auszeichnung der „Fritz-Walther-Medaille“ verbunden war.
Ein überraschendes „Schluss-Bonbon“ hatte Stadionsprecher Michael Weinmann parat, denn er verkündete, dass sein Ausschuss-Kollege Thomas Röckl eine neue Lautsprecher-Anlage spendieren will!
Hier die Berichte im Detail:
Bericht des Vorstandes:
Johannes Ächter listete zunächst alle Aktivitäten und Ereignisse auf, die der Verein außerhalb des Platzes organisierte, oder Maßnahmen, die man unterstützte, wobei deutlich wurde, wie aktiv der FSV gesellschaftlich unterwegs war, und bleiben wird, so das Versprechen Ächter!
Bericht der Mitgliederverwaltung:
Melanie Fröschl berichtete zwar von 96 Mitglieder-Bewegungen, sprich Zu- und Abgängen im Jahr 2025, die sich überwiegend im Junioren-Bereich abspielten, dass aber dennoch im vergangenen Jahr 521 Jugendliche und Erwachsene – davon 10 % weiblich – über eine Mitgliedschaft verfügten!
„Gegenüber 2023 und 2024 beutete dies einen leichten Rückgang, und einen Trend, den es nach Möglichkeit, etwa durch eine gezielte Mitglieder-Werbung zu „bremsen“ gilt“, so Fröschl!
Bericht der Senioren-Abteilung:
Regelrecht auf eine „Reise“ über die Fußballplätze Niederbayerns nahm Ächter in Abwesenheit der Sportlichen Leiter Simon Schott und Stefan Schrettenbrunner die Mitglieder bei seinem sportlichen Rückblick mit und merkte an: „Ich stelle in diesem Spieljahr gegenüber der Saison 2024/25 bei beiden Senioren-Mannschaften eine 70 %-ige Erfolgs-Steigerung fest!“
Bericht der Damen-Abteilung:
Hier ging Melanie Fröschl, die selber aus dem Damen-Team hervorging, und schon immer großes Interesse am Fußball-Angebot für Mädchen und Frauen beim FSV hatte und weiterhin hat, auf die Problematik ein, die sich nach dem Karriereende zahlreicher langjährig aktiver Spielerinnen ergab!
Denn aufgrund der zwar vorhandenen, aber noch zu jungen und zu unerfahrenen Mädchen konnte man ab der Saison 2024/25 trotz größter Bemühungen kein Team für den Spielbetrieb anmelden.
„Fußballinteressierten Mädchen – etwa ab dem 14. Lebensjahr, – bietet der FSV jedoch weiterhin die Möglichkeit dazu „am Ball zu bleiben“, denn einmal wöchentlich findet unter der Leitung von Trainerin Charlotte Bannert auch weiterhin eine Übungs-Einheit statt“, so Fröschl!
Bericht der Junioren-Abteilung:
Heiner Hofner machte sich die Mühe, einen Überblick über alle Trainer und Co-Trainer, wie deren Teams und Spielklassen, sowie die erforderlich gewordenen Veränderungen in deren Bereich zu geben, und nannte die aktuelle Zahl von 191 Kinder und Jugendliche, die demnächst die Marke von 200 wieder erreichen wird, wenn der vorübergehende Aufnahme-Stopp, aufgrund der begrenzten Hallen-Kapazität ab April wieder der Vergangenheit angehört!
Bezüglich der Hallen-Miete an den fünf Turniertagen von 100,- € je Tage bat er Bürgermeister Kohlmayer vor dem nächsten Winter um Überprüfung im Stadtrat, „denn die am Hallen-Kiosk erwirtschafteten Einnahmen kommen schließlich zu 100 % wieder der Junioren-Abteilung zu Gute“, so Hofner!
Bericht des Kassier:
Dass der von Wolfgang Müller vorgestellte Kassenbericht, den er alljährlich anhand der Buchungen zusammen mit Kassier Andreas Kohlmayer erstellt, die Handschrift eines absoluten Fachmanns als Steuerberater trug, darüber bestand nicht der geringste Zweifel!
Er legte nämlich den Mitgliedern die Finanz-Bewegungen innerhalb des zurückliegenden Zeitraums auf „Heller und Pfennig“ offen!
Bericht der Kassenprüfer:
Dass die Kasse stimmt, das ergaben laut Reiner Adler die von ihm und seinem Kollegen Jochen Paul vorgenommenen Belegprüfungen, wenngleich auch er die Vereins-Gremien abschließend darum bat, „wie in den vergangenen Jahren weiterhin die Augen nach zusätzlichen Einnahme-Quellen durch Veranstaltungen offen zu halten, denn sie sind für das beruhigende „Plus“ in der Vereinskasse verantwortlich“, so Adler!

Auf dem Foto von links: Andreas Kohlmayer, Thomas Deingruber, Simon Weinzierl, Melanie Fröschl, Hannes Obermeier, Heiner Hofner, Johannes Ächter, Jochen Paul, Wolfgang Müller, Reiner Adler und Bürgermeister Matthias Kohlmayer.
