1:0 reichte dem FSV zum Titel.
Reitberger spitzelte in der 4. Min. eine Loibl-Ecke zum Sieg über Dietfurt ins Netz.
Die sich dem FSV-Team bietende Chance, in einem Heimspiel gegen die Gäste aus Dietfurt die noch fehlenden drei Punkte zum vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft einzufahren, um anschließend mit seinen Anhängern die sofortige Rückkehr in die Bezirksliga zu bejubeln, war am Samstag nur die eine Seite der Medaille, denn der Relegationsplatz-Inhaber DJK-TSV Dietfurt hatte nicht die Absicht, als Gratulant aufzutreten, sondern mit allem was er zu bieten hatte, um Punkte für den direkten Klassen- erhalt zu erkämpfen!
Vor 220 Besuchern war Referee Rupert Diekmann (Saal/Donau) damit beauftragt, auf die Einhaltung des Regelwerks zu achten, währen das FSV-Team, wie im Hinspiel (3:1) den Rasen mit drei Punkten verlassen wollte, falls auch der FC Dingolfing II beim SC Aufhausen, und der SV-DJK Wittibreut beim TSV Vilsbiburg als ihre Verfolger, gleichzeitig Siege einfahren sollten.
Wie schon zuletzt beim Spiel in Dingolfing, so konnte das Trainer-Duo auch gegen Dietfurt personell aus dem Vollen schöpfen, was im bisherigen Saison-Verlauf kaum einmal der Fall war.
Dass aus dem Duell des Spitzenreiters gegen den Relegationsplatz-Inhaber aus Dietfurt der große Jubel beim Gastgeber erst nach dem Schlusspfiff ausbrach, lag daran, weil man es trotz der frühen 1:0-Führung und 90-minütiger Offensiv-Power nicht früher schaffte, den Sack mit einem zweiten Tor zuzumachen, obwohl man trotz der rustikalen Spielweise der Gäste, – der Michel Wagner früh mit einer Bänder-Verletzung zum Opfer fiel – ausreichend Gelegenheit dazu gehabt hätte.
Dass der Gast trotz vorrangig in Durchgang eins teils überharter Aktionen die Partie mit elf Spielern beenden durfte, lag nicht zuletzt am jungen Schiedsrichter-Gespann, dass enorme Probleme mit der regelkonformen Einschätzung der Zweikämpfe hatte.
Was die Spielanteile betraf, hatte der Gast dem Power-Fußball des FSV wenig entgegenzusetzen, der zwar den ersten Eckball zur Führung nutzte, aber mit acht weiteren Ecken ebenso wenig anzufangen wusste, wie aus vielen seiner Freistöße, abgesehen von zwei Ausnahmen.
In der 40. Min. lenkte der Gäste-Keeper ein Geschoss von Seer – der sich in dieser Partie die Bestnote verdiente – mit Bravour über die Latte, und hatte Glück dass ihm in der 44. Min. – ebenfalls von Seer, – der Querbalken behilflich war.
Bei aller Überlegenheit wäre in der 46. Min. ein Gäste-Konter beinahe „ins Auge gegangen“, den Loibl nach einem Sprint-Duell gerade noch mit der Fußspitze zurück zu Torhüter Putz beenden konnte.
Der Rest der Partie bestand für die FSV-Anhänger aus Bangen um den Sieg und dem Hoffen auf den erlösenden Schlusspfiff, ehe im Vereinsheim berechtigterweise eine „lange Nacht“ anbrach!
FSV Landau: Max Putz, Enrico Loibl, Valentin Damböck, Patrick Ortmeier, Kevin Löffler, Simon Weinzierl, Florian Reitberger, Michael Wagner, Thomas Etzel, Anton Metzner und Timo Seer.
Eingewechselt: (24. Manuel Perstorfer), (60. Christian Zellmer), (84. Simon Wippenbeck), (87. Felix Mann-Wagner), (90. Adrian Bumeder).
Torfolge: 1:0 (4.) Florian Reitberger per Kopf nach Eckball von Enrico Loibl.
FSV-Trainer Christoph Schambeck:
„Das heutige Match war ein Spiegelbild dessen, was das unser Team in den zurückliegenden Jahren leider zu oft geboten hat, weil wir selbst gegen einen Gegner, der kaum zu Chancen kam, unsere eigenen Dinger nicht gemacht haben. Dann musst du tatsächlich bis zum Schlusspfiff zittern, aber heute war nur das Ergebnis wichtig!“
Vorschau:
Am kommenden Sonntag 10. Mai sind die Bergstädter – Anstoß 16.00 Uhr – zu ihrem letzten Auswärts- spiel dieser Saison bei der SG Johannesbrunn/Binabiburg zu Gast.
