Nicht mehr nur die „Zweite“ sein, sondern das „Sprungbrett“ zur „Ersten“ bilden, das war das Ziel!
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| So schön können gemeinsame Erfolge beim Fußball sein! – Foto-Rechte bei FuPa & Charly Becherer! |
Seit der Saison 2002/2003 nahmen die Bergstädter mit einer „Zweiten“ am Spielbetrieb teil, und haben in dieser Zeit sechs Meisterschaften errungen, allerdings nur in den Reserverunden der Kreisklasse, bzw. der Kreisliga, denn in den acht Spielzeiten, in denen man entweder der A-Klasse Osterhofen, oder der A-Klasse Landau angehörte, reichte es in der Endabrechnung maximal zum 3. Tabellenplatz, als ihnen 2021 der Saison-Abbruch aufgrund der Pandemie, die Chance auf den 2. Rang „raubte!“
Was 23 Spielzeiten lang nicht möglich war, oder nicht gelang, das verwirklichte die Mannschaft in ihrer 24. Saison durch den 1:0-Sieg im Relegationsspiel zur Kreisklasse über die DJK Altenkirchen!
Eine „Zugabe“, wofür sich die „verschworene Einheit“ um Kapitän Thomas Liebl unter der Regie von Trainer Stefan Johann und Spielertrainer Dominik Reitberger als vorzeitiger „Vize-Meister“ der A-Klasse Landau qualifiziert hatte.
Hinter dem diesjährigen Meister FC Mariakirchen (47 Zähler), hatten sie mit 44 Punkten und einem Torkonto von 61:28 Treffern den Tabellendritten TSV Eichendorf (37), den FC-DJK Simbach II (34) und den letztjährigen Kreisklassen-Absteiger SG Griesbach/Steinberg (33) deutlich hinter sich gelassen!
Aus der „grauen Maus“ wurde ein Spitzenteam!
Dass der vorletzte Tabellenplatz (14 Punkte), eine magere Bilanz darstellte, mit der man sich in der vorigen Saison zufrieden geben musste, und keinesfalls den eigenen Ansprüchen gerecht wurde, das musste sich die Mannschaft oft genug anhören!
Mit gezielten personellen Ergänzungen, wozu Rückkehrer Dominik Reitberger als Spielertrainer, und Regisseur Maximilian Elsberger als dessen kongenialer Partner gehörte, war man Manns genug, sich dieser berechtigten Kritik zu stellen.
Dabei wird nicht übersehen, dass man inzwischen mit Philipp Dinter (22) und Felix Wagner (19) über zwei hervorragende Torhüter verfügt, die vom Trainer-Duo klugerweise, im ständigen Wechsel bei je zehn Punktspiel-Einsätzen immer auf „Betriebs-Temperatur“ gehalten wurden!
Von den insgesamt 47 eingesetzten Akteuren waren bereits 41 innerhalb der 20 Punktspiele am Ball! An der Spitze bildeten zwar Thomas Liebl (20), Maxi Elsberger und Dominik Reitberger (je 19), Vize-Kapitän Ivan Jankovic (18), sowie Johannes Jahrstorfer und Antonio Jankovic mit je 17 Spielen das „Rückgrat“ des Teams, aber um sie herum, war immer genügend Platz für „Routiniers“ und „Youngster“ des gesamten Kaders.
Dominik Reitberger lieferte genau das ab, was man sich von ihm versprochen hatte, nämlich Tore!
So ging er bei 15 Punktspiel-Treffern mit „gutem Beispiel“ voran, dem Maximilian Elsberger und Simon Riedl mit je 5 Toren folgten.
Unter den 61 Saison-Toren befinden sich zudem je vier Treffer von Felix Mann-Wagner und Luca Häuser, je drei Treffer steuerten Baran Günes, Johannes Jahrstorfer, Eduard Huste, Tobias Piller und Team-Betreuer Stefan Wieser bei.
Ganz entscheidend zum sportlichen Aufschwung trug zudem der „Reife-Prozess“ des Teams bei, das immer mehr verinnerlichte, welche Bedeutung, – insbesondere in „engen Partien“ – die taktische Disziplin hat!
Diesen Entwicklungsschritt über die Saison hinweg fasste Trainer Stefan Johann wie folgt zusammen:
„Ich bin der Meinung unser Team hat sich gewaltig entwickelt, wobei die Jungs super mitgezogen haben. Wir stellten im Verlauf der Saison sehr positive Persönlichkeits-Entwicklungen fest, und haben taktisch wie spielerisch hervorragende Sachen gelernt. Ich denke, dass wir verdient in die Kreisklasse aufsteigen, und ich weiß auch, dass sich dies ganz viele Menschen in diesem Verein gewünscht haben!“
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| In der 92. Minute zappelte der Ball endlich zum Aufstieg im Netz ! |
Der Saison-Verlauf gibt Auskunft darüber:
Nach wenigen Trainings erfolgte am 22.06. das erste Testspiel beim FC Teisbach II, wo man noch mit 0:1 unterlag, doch bereits eine Woche später konnte die SpVgg Loiching vor eigenem Anhang mit 5:1 besiegt werden.
Beim „VR-Bank-Cup“ im Rahmen der Fußball-Stadtmeisterschaft, die 2025 in Höcking ausgetragen wurde, war man Titelverteidiger und zog auch durch einen 2:1-Erfolg über den TSV Mamming ins Finale ein, wo man auf den FC Zeholfing traf, gegen den man in der regulären Spielzeit ein 0:0 hielt, ehe die FSV-Elf im Elfmeterschießen eine 3:4-Niederlage hinnehmen musste.
Dem 2:1-Auswärtssieg beim SV Kollnburg folgte die Generalprobe, wozu man den SV Frauenbiburg zu Gast hatte, um den routinierten Gästen mit 2:3 zu unterliegen.
Das 2:2 zum Saison-Auftakt gegen den VfR Niederhausen war zwar noch nicht „das Gelbe von Ei“, aber nach den sechs aufeinander folgenden Siegen gegen die DJK Thanndorf (1:0), Simbach II (3:1), SG Dornach/Roßbach II (2:1), SC Ruhstorf (5:3), sowie den zwei Derby-Siegen gegen Höcking (5:1) und in Zeholfing (5:2), belegte das Team mit 19 Punkten längst den 2. Tabellenplatz.
Drei Niederlagen in Folge – Griesbach/Steinberg (1:3), Eichendorf (0:1) und Mariakirchen (1:3) – warfen die FSV-Elf zwischenzeitlich wieder auf den 4. Rang zurück, den sie nach dem 7:0-Sieg über Niederhausen und dem 1:2 in Thanndorf auch zur Winterpause einnahm.
Trainingslager „Dahoam!“
Inklusive eines „internen Trainingslagers“ absolvierte man vier Testspiele gegen Moosthenning (1:1), Teisbach II (1:1), sowie gegen Oberschneiding II (4:0) und den SV Frauenbiburg (3:0), und sah sich für die Frühjahrsrunde gerüstet, in der noch acht Partien zu absolvieren waren.
Bereits mit dem 1:0-Sieg über die Bezirksliga-Reserve des FC-DJK Simbach holte man sich wieder den 2. Tabellenplatz zurück, und setzte damit zu einer fantastischen Serie an.
Es folgten ein 2:0 in Roßbach, ein 4:1 gegen Ruhstorf, ein 7:0 in Höcking, ein 4:2 gegen Zeholfing, und ein 3:2 gegen Griesbach/Steinberg, ehe ihnen ein 2:2 gegen Eichendorf den Relegationsplatz garantierte, dem das Team noch einen 5:2-Erfolg beim feststehenden Meister in Mariakirchen folgen ließ.
Aufstiegs-Relegationsspiel als „Zugabe!“
Vor 1000 Zuschauern, wie in Reisbach gegen den Kreisklassen-Releganten DJK Altenkirchen hatten bisher die wenigsten der FSV-Jungs gespielt, weshalb man trotz personeller Top-Besetzung, auch auf jeden Spielausgang gefasst sein musste!
Doch die Mannschaft hatte in der zurückliegenden Saison gewaltig dazugelernt, auch was die Geduld betraf, auf seine Chance warten zu müssen, die dann in Form des Siegtreffers in der 92. Minute kam, und zum Aufstieg reichte.
Egal, was die kommende Saison in der Kreisklasse bringen mag, den Moment, den die Spieler nach dem Schlusspfiff verdienterweise zusammen mit ihren Anhängern durchleben durften, kann ihnen niemand mehr nehmen, und wird ihnen für immer im Gedächtnis bleiben!
Das Ziel des Vereins, nicht nur eine „Zweite“ im Spielbetrieb zu haben, sondern mit ihr den Junioren-und Perspektiv-Spielern einen sportlichen Anreiz und so ein ideales „Sprungbrett“ zur „Ersten“ bieten zu können, kann nicht hoch genug eingestuft werden, und ist das Verdienst aller, die daran beteiligt waren!
Reizvolle Nachbar-Derbys, aber schwere Aufgaben zu erwarten:
Gemäß der bisherigen Liga-Zugehörigkeit sind in der kommenden Saison so reizvolle Derbys, wie gegen den FC Wallersdorf, den SV Großköllnbach, den FC Gottfrieding, den FC Oberpöring, den SV Mengkofen, den TSV Pilsting oder den TSV Mamming zu erwarten!
Sicherlich große Aufgaben für einen Aufsteiger aus der A-Klasse, denen sich das Team zu stellen hat, allerdings ist davon auszugehen, dass der Schnitt von aktuell ca. 80 Besuchern etwas ansteigen wird, sofern es gelingt, die Heimspiele der Bezirksliga von denen der Kreisklasse zu entkoppeln!
Angesichts dieser namhaften Konkurrenz, dürfte der FSV den Klassenerhalt wohl als Saisonziel aus- geben, egal wie der aktuelle Spielerkader noch ergänzt werden kann!
Nachrücker und Rückkehrer
Während sich Valentin Binni und Maximilian Perstorfer von der „U19“ im Bezirksliga-Kader beweisen dürfen, wollen mit Nepomuk Eberhard, Jonas Eingärtner, Felix Bielmeier II, Moritz Weinzierl und Jafari Hossein fünf „U19-Junioren“ aus dem Team von Trainer Hans-Jürgen Müller und Charly Leibl, ebenso das Kreisklassen-Team als „Sprungbrett“ nutzen, wie die beiden Rückkehrer Daniel Ammer (2006) und Maximilian Herrmann (2000)!
Elias Aichner (2005) war bereits in der Winterpause zum FSV zurückgekehrt, und befand sich wie die Jungs aus der „U19“ schon mehrfach bei den Senioren im Einsatz.


