Christoph Schambeck übergibt seinen Nachfolgern das FSV-Team als Bezirksliga-Rückkehrer.
Gemäß dem Sprichwort: „Alles hat mal ein Ende“, so endete kürzlich beim FSV Landau auf eigenen Wunsch auch die Aufgabe für Trainer Christoph Schambeck, die Mannschaft zusammen mit Spieler-trainer Max Putz wieder dahin zu führen, wo er sie im Sommer 2021 zusammen mit seinem damaligen Vorgänger und Chef-Coach Jochen Freidhofer übernommen hatte, nämlich in die Bezirksliga West!
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| „Hier geht`s zurück in die Bezirksliga“, scheint Christoph Schambeck anzudeuten! |
Damals war der gelernte Offensivspieler vom Landesligisten 1.FC Bad Kötzting, für den er nach seiner Zeit beim Bayernligisten TSV Bogen vier Saisons gespielt hatte, zum FSV gewechselt, der 2019 in die Bezirksliga aufgestiegen war, und dort beim Abbruch der „Pandemie-Saison“ 2019/21 unter der Regie vom Trainer-Duo Jan Bermann und Matthias Reichl als Aufsteiger den 6. Tabellenplatz eingenommen hatte!
Den FSV-Verantwortlichen, aber auch Christoph Schambeck – der als Spielertrainer und Partner vom ebenfalls neuen Chef-Coach Jochen Freidhofer verpflichtet worden war, – war bewusst, dass er zu diesem Zeitpunkt eine längere Verletzungspause hinter sich hatte!
Über die Tatsache, dass er aufgrund dieser anhaltenden Verletzungs-Probleme binnen zwei Saisons nur 18 Spiele in der „Ersten“ absolvieren konnte, war er selber am meisten enttäuscht, schließlich hatte sich der damals 29-Jährige Offensiv-Akteur mental noch keinesfalls auf ein vorzeitiges Karriere- ende eingestellt!
Ein Handicap, das die erfolgreich auftretende Mannschaft, die zwei Saisons in Folge das Spieljahr mit dem jeweils ausgezeichneten 3. Tabellenplatz abschloss, sowie das Lob von seinem „Chef“ Jochen Freidhofer: „Christoph ist ein hervorragender Trainer und Kollege“, für ihn etwas erträglicher machte!
Nach dem 6. Rang in der Endabrechnung der Saison 2023/24 verabschiedete sich Jochen Freidhofer nach vier Saisons, so dass es für die Vereinsführung nur logisch erschien, Christoph zum „Chef“ zu befördern, dem mit Florian Sommersberger ein neuer Spielertrainer zur Seite gestellt wurde!
Dass sich diese Konstellation als nicht zielführend erwies, und im beiderseitigen Einvernehmen bereits nach dem 12. Spieltag endete, lag gewiss nicht an Schambeck, der nun als Alleinverantwortlicher die schwere Aufgabe vor sich hatte, das vor Saisonbeginn personell stark umgekrempelte Team, das zu diesem Zeitpunkt mit 10 Punkten nur den 14. Rang einnahm, endlich wieder „auf Kurs zu bringen!“
Woran es trotz seiner akribischen Arbeit als Trainer lag, dass man sich am Ende der Saison 2023/24 mit 34 Punkten auf einem Relegationsplatz befand, ist ebenso bekannt, wie der Umstand, dass man in der Relegation keine der zwei sich bietenden Chancen zum Klassenerhalt nutzen konnte!
Wenngleich man weiß, dass nur ein Zähler mehr auf dem Konto den Abstieg verhindert hätte, und in erster Linie die Spieler auf dem Platz in der Lage sind, Niederlagen abzuwenden, so werden Abstiege immer auch mit dem Namen des verantwortlichen Trainers in Verbindung gebracht!
Die Tatsache, dass der Abstieg eher als sportlicher „Unfall“, und keinesfalls als „fahrlässiges“ Verhalten eingestuft wurde, veranlasste schließlich die Verantwortlichen an Christoph Schambeck als Coach festzuhalten, und ihm mit Max Putz einen neuen Partner als Spielertrainer zur Seite zu stellen!
Christoph Schambeck wusste dieses ihm entgegengebrachte Vertrauen zu schätzen und lieferte eine Klasse tiefer trotz erneut verändertem Kader, der dem Trainer-Duo noch dazu aus unterschiedlichsten Gründen nur selten in vollem Umfang zur Verfügung stand, buchstäblich vom ersten Spieltag an Siege in Serien mit bekannt erfolgreichem Ende ab!
Damit enden für beide Seiten, fünf Jahre, die von enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit geprägt waren, in denen man, – wohl gemerkt gemeinsam, – lediglich eine kleine „Delle“ verursachte, die nun mit der Rückkehr in die Bezirksliga wieder „ausgebeult“ wurde!
Seine Bilanz als Spielertrainer, Co-Trainer und Chef-Trainer aus den vier Saisons in der Bezirksliga und der kürzlich beendeten Spielzeit in der Kreisliga steht für 166 Punktspiele, (79 Siege, 26 Remis) sowie 66 Test-, Pokal- und Relegations-Partien, wofür wir uns bedanken möchten!
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| Sich mit dem Team die Meisterschale und damit die Bezirksliga-Zugehörigkeit wieder zurückzuholen, war das Ziel von Christoph Schambeck! |
Wie sein Vorgänger Jochen Freidhofer, so wird auch Christoph Schambeck beim FSV, – ob als Trainer eines Teams, oder nur als Stadion-Besucher – immer willkommen sein, denn dass sich die Bergstädter zukünftig sportlich wieder mit Vereinen, wie Langquaid, Schierling, Straubing, Simbach oder Aiglsbach messen dürfen, ist auch sein Verdienst!
Von Seiten des Vereins begleiten ihn jedenfalls auf seinem weiteren Weg, ob nun sportlich oder privat, die besten Wünsche und Gedanken!
Ab der neuen Saison hat der FSV Gelegenheit, mit dem neugebildeten Duo Max Putz, als Coach an der Linie und Rückkehrer Samuel Pex als Spielertrainer eine weiteres Kapitel Bezirksliga-Geschichte in Angriff zu nehmen!


